Känozoikum

Ältestes Fossil eines Riesenmaulhais

Dieser Beitrag ist auch auf GeoHorizon erschienen.

Er gehört zu den seltensten Haien der Gegenwart. Vom Riesenmaulhai (Megachasma pelagios) wurden seit seiner späten Entdeckung im Jahre 1976 gerade einmal 61 Exemplare beschrieben. Fast so groß wie der berüchtigte weiße Hai (Carcharodon carcharias), sind die seltenen Tiere allerdings keine agilen Räuber, sondern auf Plankton als Nahrung angewiesen. Ähnlich den heutigen Tieren, sind auch Fossilien dieser sonderbaren Haie ziemlich rar. Kenshu Shimada von der DePaul University in Chicago und David Ward von Natural History Museum in London beschreiben jetzt die bislang älteste bekannte fossile Art eines Riesenmaulhais.

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Erster fossiler Nachweis für Orchideen bestäubende Käfer

Dieser Beitrag ist auch auf GeoHorizon erschienen.

Zu den populärsten Formen zwischenartlicher Interaktionen dürfte die Bestäubung von Blütenpflanzen durch Insekten und andere Tiere gehören. Zwar haben sich die Angiospermen („Bedecktsamer“), zu denen auch Blütenpflanzen gehören, erst im Lauf der Kreide großflächig ausgebreitet, doch gab es wohl davor schon bestäubende Insekten. Diese haben allerdings nicht wie die heutigen Schmetterlinge und Bienen Blütenpflanzen aufgesucht, sondern die deutlich häufigeren Gymnospermen („Nacktsamer“).

Man kann zwar anhand der Morphologien fossiler Pflanzen und Insekten auf das Stattfinden einer Fremdbestäubung durch Tiere schließen, ein direkter Beleg ist das allerdings nicht. Es sei denn, man findet z.B. fossile Insekten, die ihr Pollenpaket noch am Körper geheftet haben. Derartige Insekten hat sich auch George Poinar Jr. angesehen. Und wie soll es bei gut erhaltenen Insekten anders sein, sind diese in Bernstein erhalten.

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